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Arthur Rimbaud


"Es geht nicht fort. – So kehre ich denn hierher zurück, beladen mit meinem Laster, dem Laster, das seine Wurzeln, Wurzeln des Leides, neben mir hat aufsprießen lassen, seit der Zeit, da mir der Verstand gekommen ist, – das zum Himmel wächst, mich schlägt, mich umwirft, mich fortschleppt.
Die letzte Unschuld und die letzte Schüchternheit. Es ist entschieden. Ich werde meinen Ekel und meine Verrätereien nicht in die Welt tragen.
Vorwärts denn! Der Marsch, die Last, die Wüste, der Überdruß und der Zorn.
Wem soll ich mich verdingen? Welches Tier soll ich an beten? An welchem Heiligenbilde mich vergreifen? Welche Herzen soll ich zerbrechen? An welche Lüge soll ich mich halten? – In welchem Blute waten?
Die Hauptsache: sich vor der Justiz hüten. – Das harte Leben, die einfache Vertierung, – aufheben, mit der verdorrten Faust, den Deckel des Sarges, sich hinsetzen, ersticken. So wird es kein Altern geben, und keine Gefahren: Der Schrecken ist unfranzösisch.
– Ah! ich bin so verlassen, daß ich dem ersten besten Götterbilde meine Sehnsucht nach Vollkommenheit darbiete.
O du, mein Entsagen, o du, wunderbare barmherzige Liebe, die mich erfüllt! Hier unten, trotz allem!
De profundis, Domine, wie dumm bin ich doch!"

 

 

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On ne part pas – Reprenons les chemins d'ici, chargé de mon vice, le vice qui a poussé ses racines de souffrance à mon côté, dès l'âge de raison – qui monte au ciel, me bat, me renverse, me traîne.

La dernière innocence et la dernière timidité. C'est dit. Ne pas porter au monde mes dégoûts et mes trahisons.

Allons ! La marche, le fardeau, le désert, l'ennui et la colère.
A qui me louer ? Quelle bête faut-il adorer ? Quelle sainte image attaque-t-on ? Quels cœurs briserai-je ? Quel mensonge dois-je tenir ? – Dans quel sang marcher ?

Plutôt, se garder de la justice. – La vie dure, l'abrutissement simple, – soulever, le poing desséché, le couvercle du cercueil, s'asseoir, s'étouffer. Ainsi point de vieillesse, ni de dangers : la terreur n'est pas française.

– Ah! je suis tellement délaissé que j'offre à n'importe quelle divine image des élans vers la perfection.

0 mon abnégation, ô ma charité merveilleuse ! ici-bas, pourtant !
De profundis, Domine, suis-je bête !



aus: Rimbaud, Sämtliche Dichtungen, Französisch und deutsch,
"Böses Blut" / "Mauvais Sang", Verlag Lambert Schneider, Heidelberg, 1982

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